Vielfalt im Regal schwindet

Europäischer Trend noch nicht in Deutschland angekommen – Sortimentsoptimierung laut IRI ein oft unterschätzter Erfolgsfaktor


Düsseldorf – Juni 2016 – Überall wird das Sortiment im Lebensmitteleinzelhandel kleiner, nur in Deutschland nicht. Laut IRI Information Resources, einem führenden Anbieter von Big Data und analytischen Technologien, wurde dem Konsumenten 2015 in fast ganz Europa weniger Auswahl geboten als noch im Vorjahr. Die Anzahl der Produkte ist gesunken. Ein Trend, der sich laut IRI fortsetzen wird und Herstellern und Händlern zugute kommen kann, wenn sie ein paar Spielregeln beachten.

In Deutschland ist der Trend der Sortimentsreduzierung noch nicht angekommen. Das Sortiment wuchs 2015 im Vergleich zu 2014 sogar um 15,4 Prozent. Das ist europaweit einzigartig, wie die Zahlen von IRI belegen. In Griechenland schrumpfte die Produktpalette um 1,7 Prozent, in Großbritannien um 2,3 Prozent. Für die Studie wurde die durchschnittliche Menge an Produkten per Woche und Geschäft in Griechenland, Spanien, Frankreich, Großbritannien, Deutschland und in den USA miteinander verglichen. Die Zahlen sind Bestandteil einer Studie zur Sortimentsoptimierung, die jetzt in einem White Paper namens „Shrink to Grow“ veröffentlicht wurde. Jose Carlos González-Hurtado, Präsident von IRI International, zeigte unlängst während des Consumer Goods Forums Global Summit in Südafrika zusammen mit Brenda Korneef, Business Executive, Group Marketing & Corporate Strategy bei Tiger Brands, wie das Sortiment als strategische Maßnahme zur Wachstumssteigerung genutzt und somit zu einem essentiellen Instrument für Marketers und Händler der Konsumgüterbranche werden kann. Alles, was man dazu braucht: Big Data und analytische Technologien. Laut IRI muss das Sortiment als ein dymnaischer Produkt-Mix gesehen werden, der Mehrwert für Marken, Kategorien und Händler liefern kann. Der Ansatz, einfach die schlecht gehenden Produkte zu streichen, sei falsch, so IRI. Vielmehr müsse das Zusammenspiel der einzelnen Produkte genauestens geprüft werden.

Dem Shopper die beste Zusammenstellung an Produkten zu bieten, ist seit jeher die größte Herausforderung für den Handel. Der Käufer entscheidet oft auf Grundlage des Sortiment, wo er einkauft. Das macht die Sortimentsoptimierung zu einem oft unterschätzen Erfolgsfaktor. Was muss sein? Was kann sein? Was ergänzt sich perfekt? Dabei führt nicht Masse zum Erfolg, so IRI. „Es ist für Konsumgüter-Hersteller und Händler an der Zeit zusammen zu arbeiten, um den wahren Wert einer Marke oder eines Produktes in Verbindung mit den speziellen Kundenwünschen zu erkennen,“ so Björn Lingens, Senior Director Solutions bei IRI Deutschland. Händler und Hersteller können das Sortiment reduzieren und trotzdem wachsen. Das ist das Fazit der IRI-Studie „Shrink to Grow“.

„Shrink to Grow“-Download hier.
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